Einmütiges Vertrauen für den Vorstand

Die Mitglieder des CDU-Samtgemeindeverbandes Rehden sind mit der Arbeit ihres Vorstandes zufrieden. Dies dokumentierten sie am Dienstag im Gasthaus Recker in Wetschen, in dem sie allen Amtsinhabern ihr einmütiges Vertrauen aussprachen.

CDU Rehden wählt und ehrt

Mit dem neugewählten Vorstand und geehrten Mitgliedern: Bernhard Lanz, CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Ulrich Püschel, Thomas Evers, Wilhelm Evers, Heino Mackenstedt, Werner Gieseke, Jörn Blumberg, Dieter Plaggemeyer, Karl-Friedrich Dünnemann, Gerhard Sander und Heinrich Gödke (v.l.).

Vorsitzender bleibt Heino Mackenstedt, seine Stellvertreter sind Karl-Friedrich Dünnemann und Heinrich Gödke, Schatzmeister bleibt Thomas Evers, Schriftführer ist weiterhin Dieter Plaggemeyer. Die Zahl der Beisitzer wurde von vier auf sieben erhöht. Bestätigt wurden Wilhelm Evers, Fritz Jübner und Bernhard Lanz, an die Stelle von Werner Schlüter trat Friedrich Sandering. Hinzu gewählt wurden Wilhelm Grelle, Jörn Blumberg und Jörg Brückner.

Den Wahlen vorausgegangen war der Kassenbericht von Schatzmeister Thomas Evers. Jörn Blumberg bescheinigte im Namen der Kassenprüfer eine ordentliche Geschäftsführung. Die Entlastung des Vorstandes war Formsache.

Drei Mitglieder standen im Mittelpunkt einer besonderen Ehrung. Werner Gieseke aus Dickel, Gerhard Sander aus Rehden und Dieter Plaggemeyer aus Rehden wurden jeweils für 40-jährige Parteizugehörigkeit geehrt. Die Ehrungen nahmen MdB Axel Knoerig, CDU-Kreisgeschäftsführer Ulrich Püschel und Vorsitzender Heino Mackenstedt vor. Werner Gieseke trat der Partei am 1. Januar 1973 bei. „Er ist ein treuer Unterstützer der CDU, besucht fast alle Versammlungen mit den anderen Mitgliedern aus Dickel“, lobte Knoerig. Daneben ist er in vielen Vereinen und Institutionen ehrenamtlich tätig.

Gerhard Sander trat der CDU am 1. Januar 1972 bei. „Er ist ein sehr treuer Unterstützer unserer CDU. Er hat aktiv bei den Kommunalwahlen mitgewirkt durch eigene Kandidatur, auch wenn er bisher nicht in den Rat gewählt wurde. Das verdient Respekt und Anerkennung“, meinte Knoerig.

Dritter im Bunde war Dieter Plaggemeyer, der der Partei im Jahre 1972 beitrat. Er war lange Jahre Mitglied des Rates in Rehden, davon sechs Jahre als Fraktionssprecher, sowie des Samtgemeinderates. Insgesamt 21 Jahre lang führte er die Partei als stellvertretender Vorsitzender beziehungsweise Vorsitzender. Seit nunmehr 30 Jahren ist er Schriftführer im Vorstand. Viele Ämter aus dem Bereich des Fußballs drücken darüber hinaus das ehrenamtliche Engagement des Trägers des Bundesverdienstkreuzes aus. „Wer es auf mehr Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit bringt als auf Lebensjahre, der verdient unseren allerhöchsten Respekt“, fasste Knoerig zusammen.

Für die Ehrung vorgesehen waren auch Heinz Bollhorst aus Wetschen und Rudolf Haslbauer aus Wetschen. Beide konnten nicht teilnehmen, sie wird ihnen nachgereicht.

Wirtschaftsentwicklung verläuft positiv

In seinem Jahresbericht zuvor hatte Heino Mackenstedt vor 14 anwesenden Mitgliedern an das „sehr gute Ergebnis“ der Kommunalwahl 2011 erinnert und bedauert, dass die Landtagswahl verloren gegangen sei. Die Partei habe sich aber als fairer Verlierer gezeigt.

„In der Samtgemeinde Rehden haben wir als Mehrheitsfraktion die Weichen gestellt für eine positive Entwicklung in den kommenden Jahren“, betonte Mackenstedt. Dass die gewerbliche Wirtschaft in der Samtgemeinde gut laufe, sei an den Betriebsansiedlungen insbesondere in Rehden und Wetschen sowie an dem Zuwachs von über 500 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in der Samtgemeinde in den zurückliegenden zehn Jahren abzulesen.

MdB Knoerig streifte unter anderen die Themen Mittelstandspolitik, Infrastrukturpolitik, Energiepolitik, Renten und private Vorsorge. Jetzt, 67 Tage vor der Bundestagswahl, nehme der Wahlkampf allmählich an Fahrt auf. Entscheidend dabei komme es auf die „Graswurzelarbeit an der Basis“ an.

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